Latein Wörterbuch - Forum
Übersetzung in Latein — 89 Aufrufe
Daniela am 12.6.18 um 11:51 Uhr (Zitieren)
Hallo,

ich möchte für meinen Sohn, er wird 18 ,was gravieren lassen,

ich wollte als Abschluss schreiben, „ In ewiger Liebe , Deine Mama “

könnte mir mir bitte jemand die richtige Übersetzung sagen.

Vielen lieben Dank.

LG Dani
Re: Übersetzung in Latein
xyz am 12.6.18 um 12:15 Uhr (Zitieren)
AMORE CONIVNCTA AETERNO MATER TVA

CONIVNCTA (=verbunden) kann auch wegfallen.
Re: Übersetzung in Latein
Daniela am 12.6.18 um 12:25 Uhr (Zitieren)
Vielen lieben Dank, das ging ja super schnell ;).

PS: noch ne doofe Frage, wird das dann auch alles groß geschrieben?
Re: Übersetzung in Latein
Gast am 12.6.18 um 12:27 Uhr (Zitieren)
Das ist die antike Schreibweise.

Re: Übersetzung in Latein
Daniela am 12.6.18 um 12:42 Uhr (Zitieren)
Und wenn man es nicht Antik also nur „groß“ schreiben würde?
Re: Übersetzung in Latein
Graeculus am 12.6.18 um 13:40 Uhr (Zitieren)
Die antike Schreibweise kannte nur Großbuchstaben (Majuskeln) und zusätzlich in der Regel keine Abstände zwischen den Wörtern. Also in etwa: AMORECONIVNCTAAETERNOMATERTVA.
Das macht man heute so nicht mehr, sieht auch blöd aus; aber xyz = Gast läßt keine Gelegenheit aus, auf die antike Schreibweise hinzuweisen.

Heute werden in ganzen lateinischen Sätzen nur das Anfangswort und die Eigennamen großgeschrieben.
Deine geplante Gravur ist kein vollständiger Satz und enthält auch keinen Eigennamen.
Eigentlich müßte also alles kleingeschrieben werden.

Meine Empfehlung:
Entweder entscheidest Du Dich für ein deutsches Sprachgefühl und schreibst nur das erste Wort groß, oder Du nimmst lauter Großbuchstaben - also das, was xyz/Gast empfohlen hat, auch wenn das nicht exakt die antike Schreibweise ist. Letzteres erscheint mir zu einer Gravur passend, und ein antiker Römer hätte es problemlos lesen können, auch wenn er wegen der Abstände zwischen den Wörtern gestutzt hätte.
Re: Übersetzung in Latein
Graeculus am 12.6.18 um 13:40 Uhr (Zitieren)
Die antike Schreibweise kannte nur Großbuchstaben (Majuskeln) und zusätzlich in der Regel keine Abstände zwischen den Wörtern. Also in etwa: AMORECONIVNCTAAETERNOMATERTVA.
Das macht man heute so nicht mehr, sieht auch blöd aus; aber xyz = Gast läßt keine Gelegenheit aus, auf die antike Schreibweise hinzuweisen.

Heute werden in ganzen lateinischen Sätzen nur das Anfangswort und die Eigennamen großgeschrieben.
Deine geplante Gravur ist kein vollständiger Satz und enthält auch keinen Eigennamen.
Eigentlich müßte also alles kleingeschrieben werden.

Meine Empfehlung:
Entweder entscheidest Du Dich für ein deutsches Sprachgefühl und schreibst nur das erste Wort groß, oder Du nimmst lauter Großbuchstaben - also das, was xyz/Gast empfohlen hat, auch wenn das nicht exakt die antike Schreibweise ist. Letzteres erscheint mir zu einer Gravur passend, und ein antiker Römer hätte es problemlos lesen können, auch wenn er wegen der Abstände zwischen den Wörtern gestutzt hätte.
Re: Übersetzung in Latein
Romanus antiquus am 12.6.18 um 14:37 Uhr (Zitieren)
auch wenn er wegen der Abstände zwischen den Wörtern gestutzt hätte


und sich dabei vllt. gedacht hätte: Warum sind wir eigentlich nicht darauf gekommen? Sieht doch viel übersichtlicher aus , wenn die Wörter klar abgegrenzt sind, und strengt die Augen weniger an. :)
Re: Übersetzung in Latein
arbiter am 12.6.18 um 15:34 Uhr (Zitieren) I
Das ist die antike Schreibweise
- der übliche Quatsch von unserem I.v.D.

Was soll „antike“ besagen? Rom bzw. das römische Imperium bestand ca. 1000 Jahre, davon auszugehen, in dieser Zeit habe es eine einheitliche unveränderte Schriftform gegeben, ist mehr als naiv.
Zudem gibt es sehr wohl Zeugnisse mit Worttrennung; wie die überwiegend auf vergänglichem Material geschriebenen Schriftzeugnisse ausgesehen haben, wissen wir natürlich nicht.
Die fugenlose Schreibweise auf Stein-Monumenten hat wohl auch Ersparnisgründe.
Re: Übersetzung in Latein
B. am 14.6.18 um 9:12 Uhr (Zitieren)
Sehe ich auch so. Gast ist unmöglich.
.
Zitat von arbiter am 12.6.18, 15:34Zudem gibt es sehr wohl Zeugnisse mit Worttrennung

Es gab Abstandshalter als in der Mitte stehende Punkte in Inschriften und Grabinschriften z.B.
Zitat von arbiter am 12.6.18, 15:34wie die überwiegend auf vergänglichem Material geschriebenen Schriftzeugnisse ausgesehen haben, wissen wir natürlich nicht.

Was ist mit den Tafeln von Vindolanda?
 
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