α β γ δ ε ζ η θ ι κ λ μ ν ξ ο π ρ ς σ τ υ φ χ ψ ω Α Β Γ Δ Ε Ζ Η Θ Ι Κ Λ Μ Ν Ξ Ο Π Ρ C Σ Τ Υ Φ Χ Ψ Ω Ἷ Schließen Bewegen ?
Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift (150 Aufrufe)
Γραικίσκος schrieb am 02.06.2019 um 17:46 Uhr (Zitieren)
C. Marius Victorinus schreibt im 4. Jhdt. u.Z. in seiner "Ars grammatica":
Repertores litterarum Cadmus ex Phoenice in Graeciam et Euander ad nos transtulerunt A B C D E [h] I K <L> M N O P [q] R S T <V> litteras numero XVI. postea quasdam a Palamede et alias a Simonide adiectas implesse numerum XXIV (...) grammatici, praeterea Demetrius Phalerus, Hermocrates, ex nostris autem Cincius, Fabius, Gellius tradiderunt.


<L> und <V> braucht man, um auf 16 zu kommen; was [h] und [q] dabei machen, verstehe ich nicht.
(Hans Beck / Uwe Walter (Hrsg.), Die Frühen Römischen Historiker. 2 Bde. Darmstadt 2001; Bd. 1, S. 64)
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
Γραικίσκος schrieb am 02.06.2019 um 17:47 Uhr (Zitieren)
So war's gedacht:

(Hans Beck / Uwe Walter (Hrsg.), Die Frühen Römischen Historiker. 2 Bde. Darmstadt 2001; Bd. 1, S. 64)

<L> und <V> braucht man, um auf 16 zu kommen; was [h] und [q] dabei machen, verstehe ich nicht.
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 10.06.2019 um 17:52 Uhr (Zitieren)
[h] und [q] sind die dem Semitischen eigenen (Guttural)Laute Chet und Qoph, die keine lautliche Entsprechung im Griechischen haben.
Ersteres wurde zum gr. η, letzteres zum als Zahlzeichen (Wert: 90) verwendeten Qoppa.

Beck/Walter markieren diese beiden, von C. Marius Victorinus wohl der Vollständigkeit halber aufgeführten Schriftzeichen, um dem Leser zu signalisieren, wie er auf die 16 übernommenen litteras kommt.
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
filix schrieb am 11.06.2019 um 10:04 Uhr (Zitieren)
Beck/Walter haben wohl die textkritischen Anmerkungen dazu unterschlagen, die sich in anderen Ausgaben finden:

books.google.de/books?id=_meJRfpN7aIC&pg=PA254#v=o...
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
Γραικίσκος schrieb am 13.06.2019 um 12:08 Uhr (Zitieren)
Wenn man [h] und [q] hinzuzählt, kommt man auf mehr als 16 Buchstaben, nämlich 18. Insofern verstehe ich στρουθίον οἰκιακόν nicht.

filix' Hinweis mag die Sache erklären. Allerdings will Google, bevor ich auf seine Seiten zugreife, mein Einverständnis für seine Daten"schutz"bestimmungen; und da werde ich den Teufel tun.
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 14.06.2019 um 13:37 Uhr (Zitieren)
Man kommt auf 16 übernommene Litterale( mit griechischem Lautwert), wenn man die im phönizischen Alphabet figurierenden Buchstaben, die für die dem Semitischen eigentümlichen Laute [h] und [q] stehen, nicht mitzählt, eben weil sie keine lautliche Entsprechung im Griechischen haben.

Jedenfalls verstehe ich den Text so.
Re: Die Erfindung der griechischen und lateinischen Schrift
Γραικίσκος schrieb am 14.06.2019 um 14:45 Uhr (Zitieren)
Jetzt habe ich verstanden, was Du meinst. Danke.
 
Antwort
Titel:
Name:
E-Mail:
Eintrag:
Spamschutz - klicken Sie auf folgendes Bild: Wasserfall

Aktivieren Sie JavaScript, falls Sie kein Bild auswählen können.