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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Das Regenwunder des Marc Aurel #3 (165 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 09.05.2021 um 17:48 Uhr (Zitieren)
Cassius Dio in der Wiedergabe des Xiphilinos

Des weiteren berichtet noch Dio, daß in dem Augenblick, da der Wolkenbruch niederging, zunächst alle ihr Gesicht nach oben richteten und das Wasser mit ihrem Mund aufnahmen, dann aber die einen ihre Schilde, die anderen ihre Helme zum Auffangen hinhielten und sowohl selbst tiefe Züge taten, als auch ihren Pferden zum Trinken gaben. Wie nun die Barbaren sie angriffen, da tranken und kämpften sie gleich-zeitig,

und als einige Verwundungen davontrugen, schlürften sie tatsächlich mit dem Wasser zusammen das Blut, welches in ihre Helme rann. Der feindliche Ansturm aber hätte sie, da die Mehrzahl nur ans Trinken dachte, schwer getroffen, wenn nicht ein heftiger Hagelschlag und zahlreiche Blitze auf die Gegner niedergefahren wären.

So konnte man an der nämlichen Stelle Wasser und Feuer zugleich vom Himmel kommen sehen; die Leute auf der einen Seite wurden benetzt und durften trinken, die auf der anderen wurden vom Feuer verzehrt und mußten sterben. Und während das Feuer die Römer nicht erfaßte, vielmehr, wenn es sie irgendwo traf, sogleich erlosch, brachte der Regen den Barbaren keinen Vorteil; er ließ die Flammen bei ihnen wie Öl nur noch höher auflodern, und sie mußten, ob wohl beregnet, noch nach Wasser suchen.

Einige brachten sich selber Wunden bei, um so mit ihrem Blute das Feuer zu löschen, andere liefen sogar zu den Römern über, im Glauben, diese allein hätten das rettende Wasser. Jedenfalls hatte Marcus Mitleid mit ihnen [ἠλέσε γοῦν αὐτοὺς καὶ ὁ Μᾶρκος].

Von den Soldaten aber wurde er zum siebten Male als Imperator ausgerufen, und obschon er sonst nicht gewohnt war, eine solche Ehrung ohne Senatsbeschluß anzunehmen, ließ er sie doch sich damals als Geschenk der Gottheit gefallen und dem Senat nur eine briefliche Mitteilung zukommen.

(LXXII 10)


2. Iulius Capitolinus (Scriptores Historiae Augustae): Historia Augusta

Fulmen de caelo precibus suis contra hostium machinamentum extorsit suis pluuia impetrate, cum siti laborarent.

Durch sein Gebet zog er einen Blitzstrahl, der in einen Belagerungsturm der Feinde einschlug, vom Himmel herab, wie auch den Seinigen, als sie vor Durst vergingen, ein Regenguß erwirkt worden war.

(Marcus Antoninus Philosophus 24, 4)[/quote]
 
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