Latein Wörterbuch - Forum
HEIMAT — 444 Aufrufe
Bastian R. am 17.5.20 um 12:25 Uhr (Zitieren)
@Bastian
Das Wort Heimat in dem bei uns gebrauchten Sinn kennen die Römer nicht; das weiß der a p natürlich nicht, er ist ein Lateinlaie.

Wie heißt es dann richtig? Anscheinend bist du auch nur ein Laie, der das nicht
hinkriegt.

Komisches Forum. :(
Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 12:30 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT [...]
anti-spam am 17.5.20 um 12:31 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 12:32 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT
Bastian R. am 17.5.20 um 12:56 Uhr (Zitieren) I
Pro B. am 17.5.20 um 12:30 Uhr (Zitieren)
Der größte Laie ist Multinamen viator! Merk dir das!

Was soll der Blödsinn? Wenn du selber kein Latein kannst, solltest du
die Klappe halten.
Ich will eine Übersetzung, keine dämlichen Kommentare.
Re: HEIMAT
Pro B. am 17.5.20 um 13:04 Uhr (Zitieren) II
Erstmal Schnauze, Bastian!
DU willst ne Übersetzung von einem ziemlichen Mist! DU kannst kein Latein! Profis sind filix oder arbiter. Viator nicht!
Re: HEIMAT
informer am 17.5.20 um 13:18 Uhr (Zitieren) I
@Bastian:
Pro B. kann kein Latein. Es ist ein widerlicher Troll, der das Forum täglich
zumüllt. Löschung erfolgt demnächst. Er ist schlimmer als die Pest.
Ignoriere ihn! Es ist ein unheilbarer Psychopath.
Einziges Hobby: Dieses Hobby zumüllen.
Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 13:21 Uhr (Zitieren) III
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Re: HEIMAT
Bastian R. am 17.5.20 um 13:28 Uhr (Zitieren)
@Pro B

Hast du einen an der Klatsche? Was soll der Scheiß, den du hier ablässt?
Du kannst kein Latein, also halt die Klappe, du Dummschwätzer!
Re: HEIMAT
Pro B. am 17.5.20 um 13:31 Uhr (Zitieren)
Bastian R. ist viator
Re: HEIMAT
Pro B. am 17.5.20 um 13:32 Uhr (Zitieren)
Das Forum wird für dumm verkauft.
Re: HEIMAT
Bastian R. am 17.5.20 um 13:42 Uhr (Zitieren)
Pro B. am 17.5.20 um 13:31 Uhr (Zitieren)
Bastian R. ist viator

Du hast wirklich einen totalen Knall. Leidest du unter Wahnvorstellungen?
Sieht ganz so aus.

Vergesst das Ganze! Ich hol mir Hilfe von anderswoher.
Es gibt sicher noch andere Foren ohne solche Typen wie dich.

Auf Nimmerwiedersehen, Psychopathenforum!
Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 14:21 Uhr (Zitieren)
„Heimat ist ein Gefühl“ hat jemand, der hier unter vielerlei Namen auftritt, übersetzt mit: „Patria animi sensus“.

„Patria“ heißt aber - und darauf hat arbiter hingewiesen - nicht „Heimat“, sondern „Vaterland“ (pater = Vater), also das Land, aus dem der Vater stammt. Das ist ganz erdnah gedacht: „patrium solum“, vaterländischer Boden; das paßt auch meiner Meinung nach nicht auf ein bloßes Gefühl.

Man kann in der Tat sagen, daß unser gefühlsseliges Wort „Heimat“ im Lateinischen keine richtige Entsprechung hat.
Re: HEIMAT
Cicero am 17.5.20 um 15:18 Uhr (Zitieren)
Patria est, ubicumque est bene.
Re: HEIMAT
filix am 17.5.20 um 15:23 Uhr, überarbeitet am 17.5.20 um 16:13 Uhr (Zitieren)
Dass „(germana) patria“ keine vergleichbare emotionale Aufladung in der römischen Antike erfährt, kann man so nicht sagen. In einer Stelle bei Cicero beispielsweise (De leg. 2,3), der in weiterer Folge eine begriffliche Unterscheidung von „patria naturae“ und „patria civitatis“ trifft, kreisen die Überlegungen für eine Weile ausschließlich um dieses schwer fassliche Heimatgefühl (ohne die politische Besetzung, die der Begriff in der Neuzeit erfährt). Konsequenterweise fällt in diesem Zusammenhang auch der Name des berühmtesten Heimwehkranken der abendländlischen Literatur.


Marcus: Ego vero, cum licet pluris dies abesse, praesertim hoc tempore anni, et amoenitatem et salubritatem hanc sequor; raro autem licet. Sed nimirum me alia quoque causa delectat, quae te non attingit.

Atticus: Quae tandem ista causa est?

Marcus: Quia, si verum dicimus, haec est mea et huius fratris mei germana patria. Hinc enim orti stirpe antiquissima sumus, hic sacra, hic genus, hic maiorum multa vestigia. Quid plura? Hanc vides villam, ut nunc quidem est lautius aedificatam patris nostri studio, qui cum esset infirma valetudine, hic fere aetatem egit in litteris. Sed hoc ipso in loco, cum avos viveret et antiquo more parva esset villa, ut illa Curiana in Sabinis, me scito esse natum. Quare inest nescio quid et latet in animo ac sensu meo, quo me plus <aequo> hic locus fortasse delectet, <nec sine causa> si quidem etiam ille sapientissimus vir, Ithacam ut videret, immortalitatem scribitur repudiasse.



Modern ist eher der Gedanke, dass man dieses Gefühl von gewissen (oben natürlich unvollständig aufgezählten) Voraussetzungen, insbesondere einer geburtlich zugeteilten Territorialität, ablösen könne.
Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 15:58 Uhr (Zitieren)
in loco:

Hast Du bedacht, daß der Fragesteller

„Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl“

übersetzt haben wollte und a p (Viator) dies so übersetzt hat

„Patria non locus. Patria animi sensus.“?

Diese Loslösung von einem Ort halte ich nicht für durch „patria“ gedeckt.
Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 15:58 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 16:04 Uhr (Zitieren)
Odysseus sehnt sich nach Ithaka, Ovid nach Rom zurück. Gefühlsmäßig aufgeladen sind die Orte ihrer Väter (bei Ovid: Mittelitalien).
Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 16:05 Uhr (Zitieren)
Mensch, Pro B., halt doch die Klappe, wenn Leute sich unterhalten!
Re: HEIMAT
filix am 17.5.20 um 16:07 Uhr, überarbeitet am 17.5.20 um 16:08 Uhr (Zitieren)
Die in dem Satz ausgesprochene Behauptung überschreitet ja auch die lexikalisierte Bedeutung von Heimat. Darin liegt doch die Pointe solcher Sätze. Mir ging es aber zunächst um die gefühlsmäßige Aufladung von „patria“, die an der Stelle mehr als deutlich wird.
Re: HEIMAT
filix am 17.5.20 um 16:17 Uhr, überarbeitet am 17.5.20 um 16:20 Uhr (Zitieren)
Übrigens löst sich in der oben angesprochenen begrifflichen Differenzierung „patria“ als „Heimat des gemeinschaftlichen Rechts“ (patria iuris) bei Cicero auch kraft einer Definition im Ausgang von der lexikalisierten Bedeutung vom Ortsbezug.
Re: HEIMAT
arbiter am 17.5.20 um 17:54 Uhr (Zitieren)
Die wortreiche Umschreibung des Gefühls in der o.a. Cicero-Stelle und der Zusatz germana zeigt doch, dass patria eben nicht umstandslos wie unsere „Heimat“ aufgefasst wurde.
In einer Übersetzung auch würde man auch „Vaterland“ schreiben, weil so die Spitze der Formulierung herauskäme.
Re: HEIMAT
a p am 17.5.20 um 18:36 Uhr (Zitieren)
Heimat/Vaterland hat immer etwas mit Gefühl zu tun. Das war zu allen Zeiten
bei „normalen“ Menschen so. Es ist mehr als nur ein Ort.
https://blog.zeit.de/freitext/2017/05/31/heimat-gefuehl-gorelik/
Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 18:47 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT [...]
Pro B. am 17.5.20 um 18:48 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT [...]
anti-spam am 17.5.20 um 19:01 Uhr (Zitieren)
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Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 19:01 Uhr (Zitieren) I
Dei Gosch, pro B.!

a p versteht nicht, worum es geht. Patria ist mehr als ein bloßer Ort. Aber das war nicht die Aussage des zu übersetzenden Textes, den du mit „Patria non locus“ übersetzt hast.
Re: HEIMAT
Graeculus am 17.5.20 um 19:02 Uhr (Zitieren)
Das hat noch gefehlt in diesem Haus des Irrsinns, daß alles durchgestrichen wird.
 
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Dass „(germana) patria“ keine vergleichbare emotionale Aufladung in der römischen Antike erfährt, kann man so nicht sagen. In einer Stelle bei Cicero beispielsweise (De leg. 2,3), der in weiterer Folge eine begriffliche Unterscheidung von „patria naturae“ und „patria civitatis“ trifft, kreisen die Überlegungen für eine Weile ausschließlich um dieses schwer fassliche Heimatgefühl (ohne die politische Besetzung, die der Begriff in der Neuzeit erfährt). Konsequenterweise fällt in diesem Zusammenhang auch der Name des berühmtesten Heimwehkranken der abendländlischen Literatur.


Marcus: Ego vero, cum licet pluris dies abesse, praesertim hoc tempore anni, et amoenitatem et salubritatem hanc sequor; raro autem licet. Sed nimirum me alia quoque causa delectat, quae te non attingit.

Atticus: Quae tandem ista causa est?

Marcus: Quia, si verum dicimus, haec est mea et huius fratris mei germana patria. Hinc enim orti stirpe antiquissima sumus, hic sacra, hic genus, hic maiorum multa vestigia. Quid plura? Hanc vides villam, ut nunc quidem est lautius aedificatam patris nostri studio, qui cum esset infirma valetudine, hic fere aetatem egit in litteris. Sed hoc ipso in loco, cum avos viveret et antiquo more parva esset villa, ut illa Curiana in Sabinis, me scito esse natum. Quare inest nescio quid et latet in animo ac sensu meo, quo me plus <aequo> hic locus fortasse delectet, <nec sine causa> si quidem etiam ille sapientissimus vir, Ithacam ut videret, immortalitatem scribitur repudiasse.



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