Γραικύλος schrieb am 25.12.2025 um 18:23 Uhr (Zitieren)
Er wendet die üblichen Argumente gegen das Leben nach dem Tod auf die Lage vor der Geburt an, und so möchte er zeigen, daß sie nicht plausibel sind.
Hier vor allem:
Dem 'unvorstellbaren' Leben ohne Lebensschnur entspricht das 'unvorstellbare' Leben nach dem Zerfall unseres Leibes.
Re: Ein Gleichnis zur Auferstehung
Γραικύλος schrieb am 25.12.2025 um 18:27 Uhr (Zitieren)
Klaus Berger war ein interessanter Theologe zwischen den Konfessionen.
Heiligenthal gibt ein Buch "Auferstehung" (ohne Seitenangabe) von ihm als Quelle an, das jedoch im Literaturverzeichnis nicht vorkommt. Insofern bleibt mir die Herkunft unklar.
Re: Ein Gleichnis zur Auferstehung
meine Meinung schrieb am 25.12.2025 um 18:47 Uhr (Zitieren)
Für mich war er ziemlich skurril wie seine vita.
Es ließ sich auch bei KTV einspannen, ein sehr fragwürdiger Sender
für Ultra-Konservative und (sehr) naive Gläubige.
βροχή schrieb am 25.12.2025 um 22:07 Uhr (Zitieren)
Das Gespräch der Zwillinge stammt ursprünglich wohl von Henri J.M. Nouwen (1932-1996).
Auf ihn berufen sich viele nacherzählte Versionen.
Re: Ein Gleichnis zur Auferstehung
βροχή schrieb am 25.12.2025 um 22:39 Uhr (Zitieren)
Das ist schon klar.
Die Verbindung zum Höhlengleichnis besteht darin, dass die Umwelt nur indirekt und unvollständig wahrnehmbar ist.
Re: Ein Gleichnis zur Auferstehung
Γραικύλος schrieb am 26.12.2025 um 00:07 Uhr (Zitieren)
Das heißt: Roman Heiligenthal hat die Geschichte von Klaus Berger, und der hat sie von Henri Nouwen? Und keiner gibt das so an?
Seltsam. Danke für die Information.
Re: Ein Gleichnis zur Auferstehung
βροχή schrieb am 26.12.2025 um 07:42 Uhr (Zitieren)
Die Geschichte kommt mir vor wie eine Kettenmail. Bei dieser Art der Verbreitung kommt keiner mehr so ganz nach, wer sie startete.
Info schrieb am 26.12.2025 um 09:31 Uhr (Zitieren)
Ich würde ihn eher mit Vorsicht genießen.
Das macht ihn m.E. verdächtig.
Und er pickte sich heraus, was in sein Konzept passte ??
Wer Wunder braucht, um glauben zu können, hat
m.E ein echtes Problem, wie jeder Theologe, der sich mit der Naturwissenschaft anlegt.
Damit hat sich dich Kirche einen Bärendienst erwiesen, wie z.B. der Fall Galeli zeigt.
Statt sich darum zu kümmern, wie man beides
unter einen Hut bringen könnte, maßt sich die Kirche an, wieder alles besser zu wissen.