Γραικύλος schrieb am 30.01.2026 um 00:03 Uhr (Zitieren)
Epistulae ad famliares IV 5:
(Cicero: An seine Freunde/Epistulae ad familiares. Hrsg. v. Helmut Kasten. München 1964, S. 190-197)
Hier wird m.E. noch deutlicher, daß er bemüht ist, sich ganz auf Ciceros Denkweise einzustellen.
Re: Ein Trostbrief für Cicero #3
Persephone schrieb am 30.01.2026 um 00:28 Uhr (Zitieren)
Wirkt auf mich wie eine manipulative Mischung aus Gemeinplätzen und moralischer Erpressung und wiederum der Versuch, aus der Toten eine Bauchrednerpuppe zu machen. Unter Trost stelle ich mir etwas anderes vor und vllt. auch Menschen, die vor mehr als 2000 Jahren gelebt haben, aber keine Zeugnisse hinterließen.
Re: Ein Trostbrief für Cicero #3
Γραικύλος schrieb am 30.01.2026 um 00:38 Uhr (Zitieren)
Meinen Respekt vor Deiner Wahrheitsliebe, aber wie hättest Du Cicero getröstet?
Eine interessante literarischer Herausforderung, wie ich meine.
Re: Ein Trostbrief für Cicero #3
Persephone schrieb am 30.01.2026 um 01:01 Uhr (Zitieren)
Wie im anderen Thread beschrieben. Soll man wirklich glauben, Cicero habe nicht auch andere Kommunikation an sich herangelassen als solche? Gereicht hat die ja anscheinend nicht, immerhin hat er noch eine consolatio ad se ipsum verfasst, die verloren ist.