GEMINI erklärt dazu:
James Ussher kam auf das Jahr 4004 v. Chr., weil er davon überzeugt war,
dass die Weltgeschichte einen symmetrischen Plan verfolgt.
Er orientierte sich an der jüdischen Tradition und frühchristlichen Schriften, die besagten, dass die Welt insgesamt 6.000 Jahre bestehen würde (entsprechend den sechs Schöpfungstagen, wobei ein Tag bei Gott wie tausend Jahre ist). Da er das Ende des jüdischen Reiches und den Tempelbau zeitlich einordnete, errechnete er, dass von der Schöpfung bis zur Geburt Christi genau 4.000 Jahre vergangen sein mussten. Die restlichen 4 Jahre ergaben sich aus Korrekturen am damaligen Kalender (da man erkannte, dass Herodes der Große bereits 4 v. Chr. starb).