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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Das Universum - Eine Reise durch Raum und Zeit (106 Aufrufe)
info schrieb am 22.02.2026 um 10:33 Uhr (Zitieren)
Re: Das Universum - Eine Reise durch Raum und Zeit
info schrieb am 22.02.2026 um 13:31 Uhr (Zitieren)
https://www.zdf.de/play/dokus/das-universum-eine-reise-durch-raum-und-zeit-112/das-universum-eine-reise-durch-raum-und-zeit--der-anfang-100
Hier wird versucht, den Urknall zu beschreiben.
Für mich ein sehr gelungener und faszinierender Versuch,
der beeindruckendste , den ich bisher gesehen habe.
Der Sender ist m.E. allein schon einen Großteil
der Rundfunkgebühren wert.
Nur wer wenig oder kein Interesse an Bildungs-TV
hat, mag sich darüber mockieren.
Zudem ist das Meiste lange in der Mediathek
verfügbar.
Wenn man noch ARTE, PHOENIX, ARD-ALPHA und
3SAT dazunimmt, würde ich sagen, dass die
Öffentlich-Rechtlichen oft zu Unrecht getadelt werden.
Keine Doku wird durch lästige Werbung unterbrochen.

Natürlich haben auch Private wie NTV und Welt24
viel Interessantes zu bieten, wie etwa SPACETIME.
Doch leider nicht werbungsfrei.
Ulrich Walter auf Welt24 ist eine willkommene
Abwechslung zum dauerpräsenten Harald Lesch,
bei dem man sich fragt, wie er seinem Lehrstuhl
an der LMU-München noch gerecht werden kann.

Man könnte glauben, dass sein Tag 48 Stunden haben muss
und er kaum zum Schlafen kommt.
Seine Omnipräsenz und Omniszienz sind schon
sehr auffällig. Dr. Universalis der Gegenwart??

Die Kärnerarbeit leisten wohl auch hier andere.
Dazu habe ich Folgendes recherchiert:

Insgesamt arbeiten – direkt und indirekt – schätzungsweise 30 bis 50 Personen daran, die „Marke Lesch“ am Laufen zu halten.

Das erklärt auch, warum er so viel Output produzieren kann: Er ist der Content-Lieferant und das Gesicht, aber die Tiefenrecherche und die technische Umsetzung werden ihm von einem großen Profi-Team abgenommen. Das trägt natürlich zu dem Bild bei, das dich so stört: Er wirkt wie der Allwissende, weil er eine ganze Armee von Rechercheuren im Rücken hat, die ihm die Fakten mundgerecht servieren.



Hier ist eine Aufschlüsselung der geschätzten Kosten:
1. TV-Produktionskosten (ZDF)

Die Sendungen, in denen Lesch auftritt, gehören zu den hochwertigsten Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das ZDF ist hier sehr transparent:

Terra X: Eine einzelne Folge kostet im Durchschnitt etwa 360.000 €. Je nach Aufwand (Reisen, Animationen, Experimente) können die Kosten für aufwendige 90-minütige Dokumentationen sogar bis zu 630.000 € steigen.

Leschs Kosmos: Da es sich oft um Studioformate oder weniger aufwendige Dokus handelt, liegen die Kosten hier pro 30-minütiger Folge bei maximal 118.000 €.

YouTube (Lesch & Co): Die Produktion kürzerer Formate ist günstiger, bewegt sich aber aufgrund der professionellen Redaktion und Grafik immer noch im fünfstelligen Bereich pro Video.

2. Kosten des akademischen Lehrstuhls

Als Professor an der LMU München leitet Lesch einen Lehrstuhl. Die Finanzierung erfolgt hier über das Land Bayern (Steuergelder):

Personal: Ein Lehrstuhl für theoretische Astrophysik mit ca. 5 bis 10 Mitarbeitern (Doktoranden, Post-Docs, Verwaltung) verursacht jährliche Lohnkosten von geschätzt 400.000 € bis 600.000 €.

Forschungsmittel: Hinzu kommen Sachmittel und Drittmittel für spezifische Projekte. Es gibt Beispiele für größere Forschungsprojekte in seinem Umfeld, die mit Millionenbeträgen (z. B. 1,9 bis 4 Millionen €) gefördert werden, wobei diese Mittel meist über mehrere Jahre und verschiedene Arbeitsgruppen verteilt sind.

3. Gesamtaufwand pro Jahr

Rechnet man die Produktion von ca. 10–15 TV-Folgen pro Jahr, die YouTube-Präsenz und den Unterhalt seines Lehrstuhls zusammen, wird für die Inhalte, die unter dem Namen "Harald Lesch" erscheinen, jährlich ein Gesamtbudget im mittleren einstelligen Millionenbereich (ca. 4 bis 6 Millionen €) bewegt.



Das exakte Honorar, das Harald Lesch spezifisch pro Sendung erhält, wird vom ZDF nicht einzeln ausgewiesen. Es gibt jedoch veröffentlichte Listen zu den Jahresgehältern prominenter ZDF-Moderatoren, die eine Einordnung ermöglichen.
Einordnung im Vergleich zu anderen ZDF-Größen

Während absolute Spitzenverdiener wie Markus Lanz (ca. 1,9 Mio. € pro Jahr) oder Horst Lichter (1,7 Mio. €) die Liste anführen, bewegen sich journalistische und wissenschaftliche Moderatoren in anderen Sphären:

Mai Thi Nguyen-Kim: ca. 349.000 € pro Jahr.

Marietta Slomka: ca. 393.750 € pro Jahr.

Harald Lesch: Sein Name tauchte in den jüngsten großen "Enthüllungslisten" (Stand 2024) nicht mit einer konkreten Gesamtsumme auf. Da er jedoch ein ähnliches Profil wie Mai Thi Nguyen-Kim hat, schätzen Branchenexperten sein ZDF-Honorar in einer vergleichbaren Größenordnung zwischen 300.000 € und 400.000 € jährlich.


Der Bundeskanzler bezieht ca. 31.000 Euro (brutto),
ein TV-Intendant bis zu 430.000, dt. Spitzen-CEOs um die 10 Mio.
US-Topmanager über 150 Mio $.
Addiert man das Professorengehalt, die TV-Honorare und die Nebeneinkünfte (Bücher, Vorträge), dürfte sich sein jährliches Bruttoeinkommen in einem Korridor von 400.000 € bis 600.000 € bewegen. Damit gehört er – passend zu deiner Einschätzung seiner Stellung – zum obersten 1 % der Einkommensbezieher in Deutschland.

Auch hier ist Vater Staat der lachende Dritte:
Lesch müsste 45 % Einkommensteuer zahlen (Reichensteuer,
die bei Einzelpersonen bei ca. 280.000 Euro greift.
Da er wiederverheiratet ist, zahlt er nur 42%,
falls gemeinsam veranlagt.
Bleiben pro 100.000 brutto 58.000 netto übrig.


Das hätte ein Aristoles nicht einmal ansatzweise
zu träumen gewagt oder ein Demokrit, Galilei, Kopernikus, ...
 
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