Γραικύλος schrieb am 02.03.2026 um 00:23 Uhr (Zitieren)
(Πολιτεία 507b-508d)
(1) Platon verwendet hier den Begriff ψυχή, was meist mit „Seele“ übersetzt wird, aber nicht identisch ist mit der Bedeutung dieses Begriffs im Christentum. Um Mißverständnisse zu vermeiden, habe ich deshalb die Übersetzung mit „Bewußtsein“ gewählt.
Re: Platons Sonnengleichnis
Γραικύλος schrieb am 02.03.2026 um 00:34 Uhr (Zitieren)
An βροχή:
Diesem Standpunkt kommt bei Platon, so habe ich mir überlegt, am ehesten die Passage des Höhlengleichnisses nahe, in welcher der Mensch (Philosoph) aus der Höhle nach draußen kommt und, von der Sonne beleuchtet, die wahren Dinge erkennt, jedoch erfahren muß, daß er nicht in die Sonne direkt schauen kann. Es gibt etwas, das zu hell für unsere Augen ist, das uns blendet.
Re: Platons Sonnengleichnis
βροχή schrieb am 02.03.2026 um 05:01 Uhr (Zitieren)
Die Deutung zum Höhlengleichnis passt gut.
Das Sonnengleichnis ist auch demütig, in den Sinne, dass das Bewusstsein allein die Wahrheit nicht erfassen kann, sie muss im rechten Licht erscheinen, beleuchtet werden.
Solange Fragen mit Fragen beantwortet werden, dh. Hypothesen mit Hyypothesen untermauert, ist die Wahrheit/Realitaet noch im Daemmerlicht.
Bsp. Kosmologie. Was ist dunkle Materie, was ist dunkle Energie? Gibt es die wirklich oder ist es etwas anderes, woran die Modelle hapern?