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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Auf Archimedes (362 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 01:42 Uhr (Zitieren)
Ein wahrer Geistesriese
Ist jemand, der beim Planschen
Noch an das Wissen denkt.
Der große Ruhm, den diese
Haltung - sie beeindruckt manchen -
Schafft, der Ruhm sei ihm geschenkt.

(W.W.)
Re: Auf Archimedes
Aurora schrieb am 08.03.2026 um 07:13 Uhr (Zitieren)
Ein wahrer Geistesriese
Ist jemand, der beim Planschen
Noch an das Wissen denkt.

Schon Kinder wollen wissen, warum ein Schiff schwimmt,
während eine Bleikugel untergeht.
Dazu muss man kein Geistesriese sein.
Nur haben sie nicht das Potential, den Sachverhalt
aufzuklären.
Und man muss naturwissenschaftlich begabt
und interessiert sein. Das ist Zufall und wohl auch
genetisch und entwicklungspsychologisch bedingt.

Jeder Geistesriese hat auch einfach nur Glück gehabt
und viele Entdeckungen waren zufallsbedingt (z.B. die Radioaktivität,
Penicillin u.v.a.)

PS:
Wie hat man in der Antike eigentlich Messgerätevgeeicht?
Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 08.03.2026 um 08:06 Uhr (Zitieren)
Er hatte Spass an Geistesblitzen, welche ihn unvermittelt trafen. Er dachte sofort daran es mitzuteilen, seiner Heureka.

Als Geistesriese war er bereit, Ideen jederzeit beim Schopf zu packen.

Und erst sein Tod. War es Versunkenheit so dass er ihn nicht nahen sah, oder hat er ihn eingeladen?

Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 08.03.2026 um 08:15 Uhr (Zitieren)
Jeder Geistesriese hat auch einfach nur Glück gehabt


Der Geistesriese ist kein Zufallprodukt. Er vollbringt etwas, das andere bei gleichen vom Zufall beguenstigten Voraussetzungen dennoch nicht vermoegen.

Wie oft tauchen solche Geistesriesen auf?
Der Zufall gibt weit mehr Gelegenheiten.

Re: Auf Archimedes
meine Meinung schrieb am 08.03.2026 um 12:46 Uhr (Zitieren)
Er vollbringt etwas, das andere bei gleichen vom Zufall beguenstigten Voraussetzungen dennoch nicht vermoegen.

Erkläre das bitte näher.

Auch ein Geistesriese oder Genie ist ein Zufallsprodukt.
Hätte die Mutter von Beethoven zufällig
eine Fehlgeburt gehabt o.ä., hätte es einen
Beethoven nie gegeben.

"Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums."
(wird gerne Napoleon zugeschrieben)
https://www.aphorismen.de/zitat/20138
Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 15:21 Uhr (Zitieren)
Mein Eindruck ist der, daß auf viele Leute, die etwas erleben oder tun, nur wenige kommen, die darüber nachdenken, was sie da erleben oder tun.

Wieviele Menschen haben es mit Vogeleiern (Hühner, Enten usw.) zu tun? Und wieviele von ihnen stellen sich - wie Echnaton in seinem Sonnenhymnus - die Frage, wie die Küken in den Eiern eigentlich an die für sie lebensnotwendige Atemluft kommen?

Leben und dabei nachdenken über das Erlebte, das ist schon eine spezielle Art zu leben.
Re: Auf Archimedes
meine Meinung schrieb am 08.03.2026 um 15:55 Uhr (Zitieren)
Leben und dabei nachdenken über das Erlebte, das ist schon eine spezielle Art zu leben.

Wozu man Zeit haben muss und Interesse -
und bestimmtes Grundwissen.

Zudem fragen viele, welchen Nutzen das bringt.
Wir leben in einer durchökonomisierten Welt,
in der die Mehrheit der Menschen ums tägliche
nackte Überleben kämpfen muss.
Mit der Globalisierung ist der Kampf noch härter
geworden.

In Deutschland werden gerade 10.000nde von
Industriearbeitplätzen wegrationalisiert.
Und KI wird das noch veschärfen.

Ferner habe ich den Eindruck, dass die Erlebnisfähigkeit abnimmt.
An die Stelle von Qualität ist Quantität getreten
mit Reizüberflutung und abnehmender Konzentrationfähigkeit, auch und gerade in der
Schule, wie mir Lehrkräfte immer wieder berichten.

Wir gehen schweren Zeiten entgegen und
die Politik hat keine klaren Konzepte und
stochert im Nebel.

https://www.schwaebische.de/politik/duestere-aussichten-bei-der-deutschen-wirtschaft-ist-keine-trendwende-in-sicht-4167774
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/akademiker-arbeitslosigkeit-100.html
Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 08.03.2026 um 16:53 Uhr (Zitieren)
die Frage, wie die Küken in den Eiern eigentlich an die für sie lebensnotwendige Atemluft kommen?



... stelle zufaellig noch ganz naiv auch ich. Aechnaton zuvor schon, wie schoen. Den mag ich sowieso :)


Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 17:07 Uhr (Zitieren)
Heute kennt man die Antwort auf diese Frage: Die Eierschalen sind porös.
Aber mir kommt es auf diesen besonderen, aufmerksamen und nachdenklichen Blick in jeder Lebenslage an, sogar in der Badewanne.
Re: Auf Archimedes
Patroklos schrieb am 08.03.2026 um 17:07 Uhr (Zitieren)
Google/KI:

Hühnereier enthalten am stumpfen Ende eine Luftblase (Luftkammer), die durch Abkühlung nach dem Legen entsteht und durch Poren in der Schale wächst, je älter das Ei ist. Sie dient dem Küken als Sauerstoffspeicher und beim Kochen zum Druckausgleich. Ein kleineres Luftpolster bedeutet höhere Frische.
Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 17:09 Uhr (Zitieren)
... oder im Hühnerstall.

Das ist die Grundlage für Forschungen und Entdeckungen.

Was für eine sensationelle Beobachtung ist es (schon in der Antike), daß der Erdschatten bei Mondfinsternissen stets rund ist ... und was das bedeutet!
Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 17:13 Uhr (Zitieren)
und durch Poren in der Schale wächst

Das ist das Entscheidende, denn der Vorrat in der Luftblase reicht ja nicht lange.

Aber wie gesagt, es kommt mir hier nicht auf die Antwort an, sondern auch die Neigung und Bereitschaft, Fragen zu stellen, wo andere etwas einfach als gegeben hinnehmen.
Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 08.03.2026 um 17:34 Uhr (Zitieren)
sry. es sollte -stellte - heissen (ist lange her). Natuerlich fand ich die Antwort leicht, weil das wissen darueber heutzutage leicht findbar ist
Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 08.03.2026 um 17:50 Uhr (Zitieren)
diesen besonderen, aufmerksamen und nachdenklichen Blick in jeder Lebenslage an, sogar in der Badewanne.


... er dachte nicht daran, ihm ging ploetzlich ein licht auf, dank Unterbewusstsein

deshalb ist die Anekdote so witzig

Es gibt ja genug andere Erfindungen, die er durch nachdenken machte.


Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 08.03.2026 um 19:24 Uhr (Zitieren)
Ein wahrer Geistesriese
Ist jemand, der beim Planschen
Noch an das Wissen denkt.

sogar in der Badewanne.



Warum noch, warum sogar?
Ist Badewanne wirklich ein Ort, der Erkenntnis unwahrscheinlicher macht?

Erstens ist sie ein Ort der Muße, der Stressreduktion und der Freigabe mentaler Ressourcen. Es herrscht relative sensorische Homogenität. Das Wasser, in dem man liegt, hat eine konstante Temperatur und übt einen gleichmäßigen Druck aus, viele Hintergrundreize, die sonst verarbeitet werden müssen, fallen weg, die aufwändige Haltungsmotorik ist reduziert, die Innen- und Nahbereichswahrnehmung wird verstärkt. Ein Gefühl der Sicherheit stellt sich ein (vmtl. durch die Stimulation des Vagusnervs).

Es gibt sogar Studien zur Float-Therapy, bei der man schwerelos in einem Salzwassertank treibt, die dabei eine Steigerung der Kreativität und Problemlösungsfähigkeit nahelegen. Alles keine schlechten Voraussetzungen für einen Heureka-Moment.

Zweitens ist die Badewanne im Fall von Archimedes essenziell für die gemachte Entdeckung, sie ist nicht einfach triviale Kulisse eines rein geistigen Akts.

Während Archimedes beobachtet, wie das Wasser steigt, erfährt sein Körper gleichzeitig den Auftrieb. Diese Übereinstimmung von visueller Information (Wasserspiegel) und taktiler Rückmeldung (Gewichtsverlust des eigenen Körpers) erzeugt Evidenz. Die Lösung wird hier nicht nur gedacht, sie wird sozusagen erlebt.

Außerdem ist die Wanne selbst ein Messgerät. In einem offenen Gewässer wäre das Steigen des Wasserspiegels beim Eintauchen eines Körpers kaum messbar. Erst die räumliche Begrenzung der Wanne macht das verdrängte Volumen visuell erfassbar und den Zusammenhang augenscheinlich.

Archimedes sitzt also in einer Versuchsanordnung, die darüber hinaus die Beobachtung der Interaktion zwischen dem festen Körper, der er selbst ist, und dem flüssigen Medium, in spezieller Weise kognitiv und sensorisch begünstigt.


Re: Auf Archimedes
Patroklos schrieb am 08.03.2026 um 20:01 Uhr (Zitieren)
Die Badewanne heißt englisch auch ä„tub“ und wird im 17. Jahrhundert auch satirisch zur Kanzel (Swift).
Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 20:09 Uhr (Zitieren)
[quote]Warum noch, warum sogar?
Ist Badewanne wirklich ein Ort, der Erkenntnis unwahrscheinlicher macht? [/quote
Ich hatte im Sinn, wie lange wieviele Menschen gebadet haben, ohne auf diesen Einfall zu kommen. Man braucht da schon eine besondere Disposition.
Ich persönlich döse eher in der Badewanne. Und von Loriot her wissen wir, daß man dort sogar über eine Ente streiten kann.

Und wieviele Menschen haben schon Vogeleier gesehen, ohne sich Echnatons Frage zu stellen?
Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 08.03.2026 um 20:21 Uhr (Zitieren)
Menschen haben auch unzählige andere Dinge an unzähligen anderen Orten getan, ohne auf diese Beobachtung zu kommen. Bei dir steht nun einmal noch beim Planschen und sogar in der Badewanne und das suggeriert, dass sie an sich denkbar ungeeignet wären für die Entdeckung, ein zusätzliches Erkenntnishindernis, das die angebliche Genieleistung noch genialer erscheinen lassen soll.

Das Gegenteil scheint mit der Fall, insbesondere bei Archimedes ist die Badewanne der vor anderen wahrscheinlichere Ort einer unwahrscheinlichen Entdeckung.
Re: Auf Archimedes
Patroklos schrieb am 08.03.2026 um 20:30 Uhr (Zitieren)
Ein Glück, dass Archimedes noch über keine Dusche verfügte!
Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 08.03.2026 um 20:41 Uhr (Zitieren)
Greek Open-Air Shower Baths for Men (Antimenes Painter, active sixth century BC):

https://artuk.org/discover/artworks/greek-open-air-shower-baths-for-men-240990

Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 08.03.2026 um 20:47 Uhr (Zitieren)
Re: Auf Archimedes
Patroklos schrieb am 08.03.2026 um 20:49 Uhr (Zitieren)
Toll!!Danke!
La vie est douce.
Re: Auf Archimedes
Γραικύλος schrieb am 08.03.2026 um 21:46 Uhr (Zitieren)
Bei dir steht nun einmal noch beim Planschen und sogar in der Badewanne und das suggeriert, dass sie an sich denkbar ungeeignet wären für die Entdeckung, ein zusätzliches Erkenntnishindernis

Genau ... wenn man an die Gestimmtheit der meisten Menschen im Bade denkt: Entspannung, nicht Nachdenken.
So ist es gemeint.
Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 08.03.2026 um 22:41 Uhr (Zitieren)
Dass Entspannung und Nachdenken Gegensätze wären, ist aber kognitionswissenschaftlich betrachtet eben nur ein Vorurteil. Archimedes Problemlösung durch Einsicht wird auch klassisch vom fokussierten systematisch-analytischen Nachdenken unterschieden. Sie kommt ihm plötzlich (out of the blue), leicht und mit dem Eindruck von Gewissheit und Freude, nicht durch harte Geistesarbeit. Vergleichbar bedeutende Erkenntnis durch solche Einsicht ereignet sich nicht selten an ungewöhnlichen und nicht unmittelbar mit Nachdenken assoziierten Orten bzw. Tätigkeiten: Newton chillt im Garten unterm Apfelbaum, Henri Poincaré steigt in den Omnibus.

Hinzu kommt, dass die Badewanne besonders geeignet ist für Archimedes' Einsicht in das nach ihm benannte Prinzip, da er den Zusammenhang dort unmittelbar erlebt (embodied cogniton) und sie auch die Messbarkeit erst ermöglicht. Sie ist sozusagen das kognitive Ambiente dieser Einsicht.

Du müsstest also mindestens zeigen, dass die Frequenz des Nachdenkens im Sinne von Problemlösung durch Einsicht oder seine Qualität in der Badewanne signifikant unter das ohnehin schon niedrige Niveau in anderen Situationen sinkt.
Re: Auf Archimedes
βροχή schrieb am 09.03.2026 um 00:29 Uhr (Zitieren)
Er knabberte schon länger an einer Aufgabe. Dann gab es ein kleines Malheur, die Badewanne war bisschen zu voll. Archimedes bemerkte es nicht und stieg hinein. Das Wasser ging drüber. Das war der unerwartete Moment, plötzlich traf ihn der Geistesblitz.

Viell. war es auch ganz anders. Er fand das Prinzip im Labor und dachte sich die Story mit der Badewanne aus, weil er Humor hatte.

Re: Auf Archimedes
νυξ schrieb am 09.03.2026 um 05:52 Uhr (Zitieren)
Paul McCartney – „Yesterday“: Er wachte mit der Melodie im Kopf auf, ging aber ins Badezimmer, um sich zu waschen und am Klavier (das in der Nähe stand) zu prüfen, ob die Melodie wirklich existiert oder nur ein Traum war.

Lin-Manuel Miranda – „Hamilton“: Der Schöpfer des Welterfolgs gab in Interviews zu, dass einige der komplexesten Texte und Reime des Musicals in Momenten entstanden, in denen er sich im Bad
zurückzog, um Ruhe vor dem Trubel zu haben.

Ed Sheeran: Er hat mehrfach erwähnt, dass er das Badezimmer oft als Rückzugsort nutzt, um an Textzeilen zu feilen, da die Akustik (die Kacheln) dort besonders inspirierend wirkt.

Die Idee für „South Park“: Matt Stone und Trey Parker entwickelten einige ihrer absurdesten Charaktere und Plot-Twists nach eigenen Angaben in Momenten der „inneren Einkehr“.

Dalí und die weichen Uhren: Salvador Dalí nutzte bewusst Zustände zwischen Wachsein und Schlaf (oder tiefer Entspannung), um seine surrealen Bilder zu entwerfen. Viele seiner bizarren Verknüpfungen entstanden in Momenten der absoluten körperlichen Ruhe.

Francis Bacon (Philosoph): Er vertrat die Ansicht, dass die besten Gedanken kommen, wenn der Körper „beschäftigt“, aber der Geist frei ist – was er explizit auch auf die morgendliche Routine bezog.

Stephen King: Er sagt oft, dass das Badezimmer der Ort ist, an dem die „jungen Hunde“ (seine Ideen) endlich mal von der Leine gelassen werden, weil er dort nicht aktiv versucht, ein Buch zu schreiben.

The „Turds“ (Die Sammelfiguren): Ein ganzes Franchise aus England, das aus kleinen, charakterisierten Kothaufen-Figuren besteht (z. B. „Turdonardo da Vinci“), entstand wortwörtlich, als der Erfinder Neil Kerwin auf dem Klo saß, nach unten schaute und sich dachte: „Das sieht eigentlich aus wie ein kleiner Kerl.“
Re: Auf Archimedes
νυξ schrieb am 09.03.2026 um 05:55 Uhr (Zitieren)
Ideen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines komplexen biologischen Prozesses, bei dem das Gehirn Informationen neu verknüpft.

Das „Default Mode Network“ (DMN): Dies ist dein kreativer Hintergrundbetrieb. Wenn du nichts Bestimmtes tust – wie unter der Dusche oder auf der Toilette – schaltet dein Gehirn in den Leerlauf. In diesem Modus verbindet es Informationen, die vorher logisch nicht zusammenpassten.
Kombinatorische Intelligenz: Dein Gehirn erfindet nichts aus dem Nichts. Es nutzt dein vorhandenes Wissen, deine Erfahrungen und Erinnerungen als Bausteine und setzt sie neu zusammen.

Die Bedeutung von Pausen (Inkubation): Wenn du dich zu stark auf ein Problem konzentrierst (Fokus-Modus), steckst du in alten Denkmustern fest. Erst wenn du loslässt, gibst du dem Gehirn die Freiheit, ungewöhnliche Pfade zu gehen.

Das Zusammenspiel der Netzwerke:
DMN: Produziert die Ideen im Leerlauf.
Executive Control Network: Prüft die Idee logisch: „Ist das praktikabel?“

Salience Network: Filtriert die vielen produzierten Ideen und erkennt, welche davon wirklich wertvoll für dein Ziel sind.

Das „Geheimrezept“ für gute Ideen:
Vorbereitung: Beschäftige dich intensiv mit einem Thema („füttere“ dein Gehirn).
Inkubation: Mache eine bewusste Pause (Monotonie hilft!).
Illumination: Der Moment des „Heureka“, in dem dein Gehirn die passende Lösung präsentiert.
Re: Auf Archimedes
Persephone schrieb am 09.03.2026 um 13:11 Uhr (Zitieren)
Danke für die weiteren Beispiele. Es gibt also mind. zwei Positionen hier:


Für Γραικύλος ist die Badewanne kein Ort des Nachdenkens oder der Einsicht, mehr für dumpfes Dösen. Wer dort wie Archimedes eine geniale Lösung findet, findet sie trotz seines Aufenthaltes. Das erweist ihn als besonderen Geistesriesen.


Berücksichtigt man aber Erkenntnisse der Kognitionswissenschaft und ähnliche Schilderung zur Problemlösung durch Einsicht und vor allem, dass die Badewanne im Fall des Archimedischen Prinzips eine Versuchsanordnung darstellt, in der der Zusammenhang im Sinne von embodied cognition unmittelbar erlebt wird, scheint das Gegenteil plausibel. Sie bietet bessere Voraussetzungen als andere, vermeintlich geeignetere Orte des Nachdenkens.


Re: Auf Archimedes
meine Meinung schrieb am 09.03.2026 um 13:47 Uhr (Zitieren)
Warum lesen viele Menschen so gerne auf dem Klo?

Was physisch rausgeht, scheint auch Platz für
geistigen Input in Form von Ideen zu schaffen.
Das Hirn profitiert von der Darmerleichterung
vlt. indirekt mit.
Re: Auf Archimedes
meine Meinung schrieb am 09.03.2026 um 13:49 Uhr (Zitieren)
PS:
Nihil fit (nec in mentem venit) sine causa.
 
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