Γραικύλος schrieb am 21.03.2026 um 11:09 Uhr (Zitieren)
Wenn man annimmt, daß die Ureinwohner Amerikas (die nicht die heutigen Indianer sind) über die Beringstraße eingewandert sind, dann müßten die Siedlungsspuren auf dem Kontinent von Norden nach Süden hin immer jünger werden. Das scheint nicht der Fall zu sein.
Die Siedlungsspuren in Südamerika scheinen so alt zu sein, daß die Menschen von Norden, von der Beringstraße her einen damals existierenden Eisschild hätten überqueren (oder zur See umfahren) müssen.
Das ist das Problem. Und es hängt von der Datierung der Funde in Südamerika ab. Meines Wissens beschränken sich die auffallend frühen Siedlungespuren allerdings nicht auf diese eine Fundstelle, um die es in dem Artikel geht.
Re: Neues zur Datierung der Besiedlung Amerikas
Γραικύλος schrieb am 22.03.2026 um 18:18 Uhr (Zitieren)
Andere Fundstellen:
(FAS vom 26. Juli 2020)
Chiles Monte Verde ist also bei weitem nicht das größte chronologische Problem!
Re: Neues zur Datierung der Besiedlung Amerikas
Γραικύλος schrieb am 22.03.2026 um 18:20 Uhr (Zitieren)
Zu der jüngsten Neudatrierung von Monte Verde vgl. FAS vom 22. März 2026.
Re: Neues zur Datierung der Besiedlung Amerikas
Γραικύλος schrieb am 22.03.2026 um 18:20 Uhr (Zitieren)
Neudatrierung --> Neudatierung
Re: Neues zur Datierung der Besiedlung Amerikas
Γραικύλος schrieb am 22.03.2026 um 18:23 Uhr (Zitieren)
Vgl. auch "Vor den Clovis waren schon lange andere da" in [/i]Spektrum Geschichte[/i] 06.20, S. 78-81.
Es geht nicht nur um den Fund in Chile!
Re: Neues zur Datierung der Besiedlung Amerikas
Γραικύλος schrieb am 22.03.2026 um 18:45 Uhr (Zitieren)
(FAS vom 22.3.2026)
Sind Radiocarbondatierungen im Gegensatz zu Sedimentschichten nicht absolute Datierungen?