Was haben die Spartaner unter Gerechtigkeit verstanden?
Wie stellte man die moralische Autorität fest?
Worin bestand sie?
Gab es nicht auch Nepotismus und Vorteilsdenken wie in Ungarn,
wo heute ein Machtwechsel erwartet wird?
Re: Tapferkeit und Gerechtigkeit
Γραικύλος schrieb am 12.04.2026 um 14:55 Uhr (Zitieren)
Bezöge man das nur auf Spartaner, ergäbe es m.E. keinen Sinn, denn dann könnten ja immer noch die Nicht-Spartaner "ungerecht" sein, weshalb Tapferkeit weiterhin nötig wäre.
Nein, ich denke, daß Agesialos hier eine allgemeine Aussage trifft.
Re: Tapferkeit und Gerechtigkeit
βροχή schrieb am 12.04.2026 um 15:08 Uhr (Zitieren)
Dass der gute Wunsch ein Konjunktiv bleiben muss, fängt schon damit an, dass es eine Einigung darüber gibt, was gerecht ist.
Re: Tapferkeit und Gerechtigkeit
Andreas schrieb am 12.04.2026 um 15:36 Uhr (Zitieren)
Wenn alle Menschen nach dem Doppelgebot bzw.
der Goldenen Regel oder dem kategorischem Imperativ
(auch in der Biophilie-Variante von Rupert Lay handeln würden,
wären die meisten Juristen oder gar alle arbeitslos.
Man könnte sich immer gütig und gerecht einigen.
Doch solche Sozialutopien bleiben reines Wunschdenken
und sind auf Erden unrealisierbar
wohl bis zum Jüngsten Tag.
(Non peccare non posumus.)