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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Wandel durch Krankheit (117 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 04.06.2026 um 11:34 Uhr (Zitieren)
Plutarch, Aussprüche von Spartanern (Moralia 223 E):

Kleomenes war König von Sparta von ca. 517 bis 488 v.u.Z.
When he [sc. Kleomenes] was afflicted with a lingering illness, and began to give attention to mind-healers and seers, to whom formerly he had given no attention, someone expressed surprise. “Why are you surprised?” said he; “for I am not now the same man that I was, and, not being the same man, I do not approve the same things. [τί θαυμάζεις; ἕφη, οὐ γάρ εἰμι ὁ αὐτὸς νῦν καὶ τότε. οὐκ ὢν δὲ ὁ αὐτὸς οὐδὲ τὰ αὐτὰ δοκιμάζω.]”
[Plutarch: Moralia III. Ed. by Frank Cole Babbitt. Cambridge (Mass.)/London 72004, pp. 338 sq.]
[quote]Vgl. Plutarch, Perikles 38:

Um diese Zeit scheint die Pest auch Perikles ergriffen zu haben, nicht in einem akuten und heftigen Anfall wie bei den andern, sondern in Form einer schleichenden Krankheit, die sich in mannigfach wechselnden Verlauf lange hinzog. Sie zehrte langsam seinen Körper auf und untergrub die Spannkraft seines Geistes. Theophrast erörtert in seinen Charakterstudien die Frage, ob der Charakter von den Zufälligkeiten des Lebensschicksals abhängig sei und durch körperliche Leiden vom Weg der Tugend abgebracht werden könne. Bei dieser Gelegenheit erzählt er, der krank darniederliegende Perikles habe einem Freund, der ihn besuchte, ein Amulett gezeigt, welches ihm von den Frauen um den Hals gehängt worden sei, als ob er sagen wollte, es müsse wohl sehr schlecht mit ihm stehen, daß er sich solche Possen gefallen lasse.


Vgl. Diogenes Laërtios IV 54:

Als er [sc. Bion] dann später in eine Krankheit verfiel, ließ er sich – so erzählt man in Chalkis, wo er auch gestorben ist – überreden, Amulette zu tragen und reuig wiedergutzumachen, was er gegen die Gottheit gesündigt.


Re: Wandel durch Krankheit
Γραικύλος schrieb am 04.06.2026 um 11:36 Uhr (Zitieren)
When he [sc. Kleomenes] was afflicted with a lingering illness, and began to give attention to mind-healers and seers, to whom formerly he had given no attention, someone expressed surprise. “Why are you surprised?” said he; “for I am not now the same man that I was, and, not being the same man, I do not approve the same things. [τί θαυμάζεις; ἕφη, οὐ γάρ εἰμι ὁ αὐτὸς νῦν καὶ τότε. οὐκ ὢν δὲ ὁ αὐτὸς οὐδὲ τὰ αὐτὰ δοκιμάζω.]”

[Plutarch: Moralia III. Ed. by Frank Cole Babbitt. Cambridge (Mass.)/London 72004, pp. 338 sq.]
Vgl. Plutarch, Perikles 38:

Um diese Zeit scheint die Pest auch Perikles ergriffen zu haben, nicht in einem akuten und heftigen Anfall wie bei den andern, sondern in Form einer schleichenden Krankheit, die sich in mannigfach wechselnden Verlauf lange hinzog. Sie zehrte langsam seinen Körper auf und untergrub die Spannkraft seines Geistes. Theophrast erörtert in seinen Charakterstudien die Frage, ob der Charakter von den Zufälligkeiten des Lebensschicksals abhängig sei und durch körperliche Leiden vom Weg der Tugend abgebracht werden könne. Bei dieser Gelegenheit erzählt er, der krank darniederliegende Perikles habe einem Freund, der ihn besuchte, ein Amulett gezeigt, welches ihm von den Frauen um den Hals gehängt worden sei, als ob er sagen wollte, es müsse wohl sehr schlecht mit ihm stehen, daß er sich solche Possen gefallen lasse.


Vgl. Diogenes Laërtios IV 54:

Als er [sc. Bion] dann später in eine Krankheit verfiel, ließ er sich – so erzählt man in Chalkis, wo er auch gestorben ist – überreden, Amulette zu tragen und reuig wiedergutzumachen, was er gegen die Gottheit gesündigt.
 
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