Γραικύλος schrieb am 04.08.2026 um 13:57 Uhr (Zitieren)
(1) Scherzhaft hat dies Aristophanes in Platons „Symposion“ getan.
παρὰ φύσιν ...!
Re: Lesbische Liebe in der Antike #3
βροχή schrieb am 04.08.2026 um 17:44 Uhr (Zitieren)
... sie wird verwitwen, dh. der Gemahl wird in den Orkus geschickt.
Re: Lesbische Liebe in der Antike #3
Γραικύλος schrieb am 04.08.2026 um 18:58 Uhr (Zitieren)
Hm. Es handelt sich bei Artemidor um Träume, Traumdeutung.
Sollte ein solcher Traum psychoanalytisch einen verdrängten Wunsch ausdrücken?
Was hätte Freud daraus gemacht?
Re: Lesbische Liebe in der Antike #3
βροχή schrieb am 04.08.2026 um 19:58 Uhr (Zitieren)
Achso, dass es den Traum deutet, habe ich verwechselt. Wenn sie von einer Frau träumt, stirbt der Mann von selber.
Re: Lesbische Liebe in der Antike #3
βροχή schrieb am 04.08.2026 um 20:00 Uhr (Zitieren)
Mit Freud kenne ich mich nicht so gut aus, bei dem bin ich bisschen skeptisch, was immer er draus gemacht hätte.
Re: Lesbische Liebe in der Antike #3
Γραικύλος schrieb am 04.08.2026 um 22:22 Uhr (Zitieren)
Artemidors Traumbuch macht ganz grundsätzlich das: es deutet Träume.
Ich halte das aus zwei Gründen für interessant:
1. Was haben die Menschen damals geträumt, im Vergleich zu heute?
2. Wie deutet Artemidor diese Träume, im Vergleich zu Freud? (als Omina, nicht als Botschaften des Unbewußten)
Ob Freud Artemidor gekannt und rezipiert hat, weiß ich nicht.