α β γ δ ε ζ η θ ι κ λ μ ν ξ ο π ρ ς σ τ υ φ χ ψ ω Α Β Γ Δ Ε Ζ Η Θ Ι Κ Λ Μ Ν Ξ Ο Π Ρ C Σ Τ Υ Φ Χ Ψ Ω Ἷ Schließen Bewegen ?
Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Aussprüche Philipps von Makedonien #5 (949 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 26.08.2026 um 12:55 Uhr (Zitieren)
Plutarch, Aussprüche von Königen und Feldherren (Moralia 177 C – 179 D):
26.
When his friends were indignant because the people of the Peloponnesus hissed him at the Olympic games, although they had been treated well, he said, “Well, what if they should be treated ill! [τί οὖν, εἶπεν, ἐὰν κακῶς πάθωσι;]


30.
At a time when he was at odds with Olympias, his wife, and with his son, Demaratus of Corinth arrived, and Philip inquired of him how the Greeks were feeling towards one another. And Demaratus said, “Much right have you to talk about the harmony of the Greeks when the dearest of your own household feel so towards you [πάνυ γοῦν, ἔφη, σοὶ περὶ τῆς τῶν Ἑλλήνων ὁμονοίας ὁ λόγος ἐστίν, οὕτω πρὸς σὲ τῶν οἰκειοτάτων ἐχόντων]!” Philip, taking the thought to heart, ceased from his anger, and became reconciled with them.

Vgl. Plutarch, Alexander 9:

Aber die Störung des Familienlebens – da durch die Eheschlüsse und Liebesgeschichten Philipps das ganze Reich gewissermaßen von dem Frauenhause in Mitleidenschaft gezogen wurde – bewirkte viele gegenseitige Vorwürfe und schwere Streitigkeiten, welche die Heftigkeit der Olympias, einer eifersüchtigen und tief leidenschaftlichen Frau, noch dadurch verschlimmerte, daß sie Alexander aufhetzte.
Den offenkundigsten Streit verursachte Attalos bei der Hochzeit Philipps mit Kleopatra, welche er als Jungfrau heimführte, da er sich trotz seines Alters in das Mädchen verliebt hatte. Denn Attalos, der ihr Oheim war, forderte im Rausch bei dem Trinkgelage die Makedonen auf, zu den Göttern zu beten, es möchte dem Philipp von Kleopatra ein echtbürtiger Sohn geboren werden. Schwer gereizt erwiderte darauf Alexander: „Willst du damit sagen, daß ich ein Bastard bin, du Lump?“ und warf einen Becher nach ihm.
Jetzt sprang Philipp auf, zog das Schwert und wollte auf ihn los, aber zum Glück für beide stolperte er in seiner trunkenen Wut und fiel hin, und Alexander rief höhnisch: „Dieser Mann, ihr Leute, rüstet sich, von Europa nach Asien hinüberzugehen, und jetzt ist er hingefallen, da er von einem Speisesofa aufs andere steigen will!“
Nach diesem Rauschexzeß nahm Alexander Olympias mit und brachte sie nach Epirus, und er selbst hielt sich bei den Illyriern auf.
Währenddessen kam der Korinthier Demaratos, der ein Gastfreund des Hauses war und ein offenes Wort reden durfte, zu Philipp. Als nun nach dem Austausch der ersten Begrüßungen und Höflichkeiten Philipp fragte, wie es mit der Ein-tracht der Griechen untereinander stünde, entgegnete Demaratos: „Du bist gerade der rechte Mann dazu, dich um die Griechen zu sorgen, Philipp, der du dein eigenes Haus mit derartigem Streit und Unheil erfüllt hast!“ So kam Philipp endlich zur Vernunft, sandte Demaratos aus und bewog Alexander durch dessen Vermittlung zur Rückkehr.

[Plutarch: Moralia III. Ed. by Frank Cole Babbitt. Cambridge (Mass.)/London 72004, pp. 40-53]
 
Antwort
Titel:
Name:
E-Mail:
Eintrag:
Spamschutz - klicken Sie auf folgendes Bild: kapitolinische Wölfin

Aktivieren Sie JavaScript, falls Sie kein Bild auswählen können.