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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Echnaton-Quiz (2070 Aufrufe)
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 15:12 Uhr (Zitieren)
Es folgen vierzehn durchnumerierte Fragen mit je drei möglichen Antworten, die jeweils mit einem Buchstaben versehen sind. Die Buchstaben zu den richtigen Antworten ergeben, nacheinander gelesen, den Namen einer Krankheit, unter der Echnaton vermutlich gelitten hat.

Die Fragen:

1.
Echnatons Zeit brachte auch eine Revolution in der künstlerischen Darstellung. Diese bestand in:
a. einer realistischen Darstellung von Individuen (M)
b. einer besonders intensiven Farbigkeit (S)
c. stark erotischen Darstellungen (B)

2.
Die Sonne, das Symbol von Echnatons monotheistisch gedachtem Gott, wurde mit Strahlen dargestellt, deren Enden mündeten in:
a. Augen (U)
b. Pfeilspitzen (E)
c. Hände (A)

3.
Die Zeit seiner Wiederentdeckung um 1900 hat Echnaton auch eine Verwendung in der zeitgenössischen Literatur beschert. Welcher der folgenden Autoren hat ein Trauerspiel über ihn geschrieben?
a. Gerhart Hauptmann (L)
b. Walter Erich Schäfer (R)
c. Oskar Panizza (N)

4.
Auch in Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“ spielt Echnaton eine wichtige Rolle. Thomas Mann schildert ihn als Muttersöhnchen, das seine Mutter anspricht mit:
a. Mutti (T)
b. Mamachen (P)
c. Mama (S)

5.
Die Zeit Echnatons wird oft nach der von ihm gegründeten Stadt „Amarna-Zeit“ genannt. Nun ist Tell el-Amarna aber der arabische Name. Zur Zeit Echnatons hieß die Stadt, deren Namen bedeutet „Horizont der Sonnenscheibe“, so:
a. Achetaton (H)
b. Siriaton (T)
c. Setaton (S)

6.
In seinem berühmten Aton-Hymnus bezeichnet Echnaton Aton poetisch als:
a. Hüter des Schlafes (I)
b. Hirt des Lebens (O)
c. Amme im Mutterleib (E)

7.
Echnaton war auch Vater zahlreicher Kinder, und zwar:
a. ausschließlich Töchter (N)
b. ausschließlich Söhne (T)
c. teils Töchter, teils Söhne (M)

8.
Seinen Namen hat Echnaton erst einige Zeit nach seinem Regierungsantritt angenommen. Zunächst lautete sein Geburtsname:
a. Amenophis II. (D)
b. Amenophis III. (K)
c. Amenophis IV. (S)

9.
Die vollständige Titulatur eines Pharao bestand aus fünf Teilen. Echnatons Thronname lautete:
a. Nefrecheperure waenre (Y)
b. Maatkare (I)
c. Nebmaatre (R)

10.
Mittelpunkt in Echnatons neuer Stadt war ein Tempel, der den Namen trug:
a. Etaton (S)
b. Gematon (N)
c. Nerfaton (A)

11.
Die Mutter Echnatons war:
a. Teje (D)
b. Hatschepsut (E)
c. Tuschratta (N)

12.
Welcher der folgenden Ägyptologen hat keine Monographie über Echnaton verfaßt?
a. Erich Hornung (A)
b. Jan Assmann (R)
c. Cyril Aldred (I)

13.
Sigmund Freud hat in seiner späten Schrift „Der Mann Moses und die monotheistische Religion” eine überraschende These aufgestellt:
a. Daß der jüdische Monotheismus auf Echnatons Monotheismus zurückzuführen sei, und zwar durch ‚Inspiration’ während der Gefangenschaft der Juden in Ägypten. (O)
b. Daß die Juden nicht aus Ägypten geflohen, sondern von Echnaton vertrieben worden seien. (S)
c. Daß Echnaton der Vater des Moses gewesen sei, den dieser in einem symbolischen Vatermord durch die Fortführung der Juden aus der Gewalt seines Vaters bestraft habe. (I)

14.
Die berühmte Nofretete war Echnatons:
a. Schwester (T)
b. Tochter (E)
c. Frau (M)


Die vermutete Krankheit Echnatons trägt den Namen:
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 15:38 Uhr (Zitieren)
hmm...
irgendein "Syndrom"...
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 15:43 Uhr (Zitieren)
"Malthemsyndrom"?
nie gehört, geschweige denn zu wissen was es ist...
:-))
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 15:45 Uhr (Zitieren)
Nein, das ist noch nicht richtig.
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 15:50 Uhr (Zitieren)
bis auf Frage 4 bin ich mir eigentlich sicher...
1.
Echnatons Zeit brachte auch eine Revolution in der künstlerischen Darstellung. Diese bestand in:
a. einer realistischen Darstellung von Individuen (M)

2.
Die Sonne, das Symbol von Echnatons monotheistisch gedachtem Gott, wurde mit Strahlen dargestellt, deren Enden mündeten in:
c. Hände (A)

3.
Die Zeit seiner Wiederentdeckung um 1900 hat Echnaton auch eine Verwendung in der zeitgenössischen Literatur beschert. Welcher der folgenden Autoren hat ein Trauerspiel über ihn geschrieben?
a. Gerhart Hauptmann (L)

4.
Auch in Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“ spielt Echnaton eine wichtige Rolle. Thomas Mann schildert ihn als Muttersöhnchen, das seine Mutter anspricht mit:
a. Mutti (T)
b. Mamachen (P)
c. Mama (S)

5.
Die Zeit Echnatons wird oft nach der von ihm gegründeten Stadt „Amarna-Zeit“ genannt. Nun ist Tell el-Amarna aber der arabische Name. Zur Zeit Echnatons hieß die Stadt, deren Namen bedeutet „Horizont der Sonnenscheibe“, so:
a. Achetaton (H)

6.
In seinem berühmten Aton-Hymnus bezeichnet Echnaton Aton poetisch als:
c. Amme im Mutterleib (E)

7.
Echnaton war auch Vater zahlreicher Kinder, und zwar:
c. teils Töchter, teils Söhne (M)

8.
Seinen Namen hat Echnaton erst einige Zeit nach seinem Regierungsantritt angenommen. Zunächst lautete sein Geburtsname:
c. Amenophis IV. (S)

9.
Die vollständige Titulatur eines Pharao bestand aus fünf Teilen. Echnatons Thronname lautete:
a. Nefrecheperure waenre (Y)

10.
Mittelpunkt in Echnatons neuer Stadt war ein Tempel, der den Namen trug:
b. Gematon (N)

11.
Die Mutter Echnatons war:
a. Teje (D)

12.
Welcher der folgenden Ägyptologen hat keine Monographie über Echnaton verfaßt?
b. Jan Assmann (R)

13.
Sigmund Freud hat in seiner späten Schrift „Der Mann Moses und die monotheistische Religion” eine überraschende These aufgestellt:
a. Daß der jüdische Monotheismus auf Echnatons Monotheismus zurückzuführen sei, und zwar durch ‚Inspiration’ während der Gefangenschaft der Juden in Ägypten. (O)

14.
Die berühmte Nofretete war Echnatons:
c. Frau (M)
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 16:00 Uhr (Zitieren)
Da sind noch zwei Fehler drin, abgesehen von Frage 4 ...
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 16:05 Uhr (Zitieren)
Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg

Bis heute abend!
Ich hoffe, bis dahin haben sich Eure Kenntnisse der existierenden Krankheiten um eine erweitert.
Re: Echnaton-Quiz
Βοηθὸς Ἑλληνικός schrieb am 05.08.2009 um 18:21 Uhr (Zitieren)
Ich komme auf -> Marphensyndrom....ist da nicht ein Fehler in Frage 6?
Ὁ ἰατρός φωνεῖ ... :
Die Krankheit heißt normalerweise :
Marphansyndrom oder auch so geschrieben: Marfansydrom.

;-)
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 18:38 Uhr (Zitieren)
uih,
das ist ja eine sehr unerfreuliche Angelegenheit
http://de.wikipedia.org/wiki/Marfansyndrom
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 18:39 Uhr (Zitieren)
und wenn es genetisch bedingt ist,
wohl auch nicht heilbar....
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 19:24 Uhr (Zitieren)
Ich bitte um Entschuldigung - da war ich falsch informiert. Ich kannte es (glaubte es zu kennen) als "Marphen-Syndrom".
Zunächst habe ich davon in einem Film über Echnaton gehört und bin phonetisch vorgegangen ... Wie es so geht, wenn man einen Namen falsch bei Google eingibt, stößt man auf Treffer bei Leuten, die es auch nicht besser wissen.
Re: Echnaton-Quiz
ανδρέας schrieb am 05.08.2009 um 19:26 Uhr (Zitieren)

Eingen berühmten Persönlichkeiten wird nachgesagt, sie hätten an Marphan gelitten:
Rachmaninoff
Paganini
Talleyrand
Peter der Große (der wirklich groß war, nicht nur politisch)
Lincoln

Die Gelenkigkeit soll gerade Rachmaninoff und Paganini zu der erstaunlichen Beherrschung ihrer Instrumente verholfen haben.
Das ist tröstlich.
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 19:28 Uhr (Zitieren)
Da man von Echnaton keine Mumie gefunden hat, bleibt die Diagnose hypothetisch. Diese Hypothese gründet natürlich auf seinem auffallenden Äußeren.
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 19:31 Uhr (Zitieren)
Die offizielle Auflösung ist damit beinahe überflüssig; aber ich gebe sie mal (mit bereits eingebauter Korrektur zu Frage 6):
Die Lösung:

1. M
2. A
3. R
4. P
5. H
6. A
7. N
8. S
9. Y
10. N
11. D
12. R
13. O
14. M

--> Marphan-Syndrom

Wenn ich gewußt hätte, daß man das auch "Marfan" schreibt, hätte ich mir glatt eine Frage sparen können.
Re: Echnaton-Quiz
ανδρέας schrieb am 05.08.2009 um 19:35 Uhr (Zitieren)
Manche sehen auch die Darstellung selbst als Ursache an:

http://www.hieroglyphen.net/aegypten/aeg_museum.htm
Zwei Statuen eines der berühmtesten Pharaonen, den "Ketzerkönig" Echnaton (Amenhotep IV.)
Sie zeigen den Pharao mit seinem einzigartigen und unverwechselbaren Habitus. Verschiedene Krankheiten (Marfan-Syndrom, Fröhlich-Syndron, Akromegalie, Akrocephalie) wurden für seine Erscheinung verantwortlich gemacht. Jedoch sind außer Echnaton auf den bekannten Darstellungen auch seine Frau und seine Kinder mit diesem Körperproportionen dargestellt, so daß man am ehesten an eine Kunstrichtung während der Amarna-Periode denken muß.
Re: Echnaton-Quiz
Γραικίσκος schrieb am 05.08.2009 um 20:26 Uhr (Zitieren)
Die folgende Darstellung zeigt schon einen sehr merkwürdigen Körperbau:
http://www.egyptmyway.com/no/images/photo/egmuseum/echnaton2_b530.jpg
Als bloßer Kunststil wäre es seltsam. Was die Darstellung seiner Töchter angeht, so halte ich - als Laie - eine Vererbung für möglich.
Bei Nofrete - etwa der berühmten Büste in Berlin - sind mir die Symptome nicht ins Auge gesprungen.
Vielleicht hat man sie in manchen Darstellungen ihrem Mann 'angeglichen'? Es ist ja überhaupt denkbar, daß ein merkwürdiges Aussehen des Pharao (Mensch No. 1 im Staate!) sozusagen stilbildend, 'modern' geworden und so zu einem künstlerischen Stil geworden ist.

Wie auch immer, Marfan bleibt eine Hypothese. Tatsache ist nur die extreme Darstellung Echnatons in der Kunst seiner Zeit - aus welchem Grunde auch immer.
Re: Echnaton-Quiz
ανδρέας schrieb am 05.08.2009 um 20:36 Uhr (Zitieren)

Echnaton war ja ohnehin eine Ausnahme (Momotheismus). Vielleicht wollte er androgyn dargestellt werden. Daher seine weiblichen Züge.
(die haben in den Königsfamilien ja auch sehr inzestuös geheiratet)
Re: Echnaton-Quiz
Bibulus schrieb am 05.08.2009 um 23:06 Uhr (Zitieren)
Momotheismus

hübscher Neologismus..
;-)

"ό μωμος" -> "der Tadel", bzw. Momos, der Gott des Tadels
 
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