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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Ein Bacchanalien-Skandal in Rom #2
(487 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 23.07.2020 um 12:32 Uhr (
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Livius fährt fort:
9 Der verderbliche Einfluß dieses Übels drang wie eine ansteckende Krankheit von Etrurien nach Rom ein. Zuerst blieb es durch die Größe der Stadt verborgen, die solche Übel besser in sich aufnehmen und ertragen konnte. Endlich gelangte eine Anzeige im wesentlichen auf folgende Art an den Konsul Postumius. P. Aebutius, dessen Vater seinen Kriegsdienst mit einem Staatspferd abgeleistet hatte, war unmündig zurückgeblieben und war dann nach dem Tode seiner Vormünder unter der Vormundschaft seiner Mutter Duronia und seines Stiefvaters T. Sempronius Rutilus erzogen worden. Die Mutter war dem Mann hörig, und weil der Stiefvater die Vormundschaft so geführt hatte, daß er keine Rechenschaft ablegen konnte, wünschte er, daß sein Mündel entweder aus dem Weg geschafft oder daß er durch irgendeine Fessel von ihm abhängig werde. Der einzige Weg zur Verführung waren die Bacchanalien.
Die Mutter sprach den jungen Mann an: Als er krank war, habe sie für ihn gelobt, sobald er gesund geworden sei, werde sie ihn in die Bacchusmysterien einweihen lassen, und da sie durch die Güte der Götter zur Erfüllung dieses Gelübdes verpflichtet sei, wolle sie es einlösen. Zehntätige Enthaltsamkeit sei notwendig; wenn er am, zehnten Tag genesen und sich mit klarem Wasser gewaschen habe, werde sie ihn zu der Kultstätte führen.
Eine bekannte Dirne [scotum nobile], die Freigelassene Hispala Faecenia, die für dieses Gewerbe eigentlich zu schade war, an das sie sich als junge Sklavin [ancillula] gewöhnt hatte, brachte sich auch, nachdem sie freigelassen worden war, auf dieselbe Art durch. Sie hatte durch ihre Nachbarschaft ein Verhältnis mit Aebutius, das für das Vermögen und den Ruf des jungen Mannes keineswegs schädlich war; denn sie hatte ihn von sich aus geliebt und war an ihn herangetreten, und da seine Angehörigen ihm alles nur karg boten, wurde er von der Freigebigkeit der Dirne [meretricu-la] ausgehalten. Ja, infolge ihres Verhältnisses war sie sogar so weit gegangen, daß sie nach dem Tode ihres Schutzherrn [patronus], weil sie in niemandes Hand stand [quia in nullius manu erat] und den Prätor um einen Vormund bat und, als sie ihr Testament machte, Aebutius als Alleinerben einsetzte.
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