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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Die Purpurschnecke #3 (267 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 24.05.2023 um 00:36 Uhr (Zitieren)
Aristoteles, Historia animalium 546b – 547b fährt fort:
Wenn Purpurschnecken Waben bilden, dann ist ihre Blüte am schlechtesten. Die kleinen zerbrechen (die Fischer) nun mit den Schalen, denn sie sind nicht leicht abzunehmen. Bei den größeren nehmen sie die Schale ab und entfernen dann die Blüte. Deswegen werden auch der Hals und der Mohn [Mekon] getrennt, dazwischen befindet sich nämlich die Blüte, oberhalb des sogenannten Magens. Es ist also nötig, diese zu trennen, wenn (die Blüte) abgenommen wird. Sie bemühen sich aber, (die Purpurschnecken) lebend aufzubrechen. Wenn (die Schnecke) nämlich vor dem Aufbrechen stirbt, speit sie dabei die Blüte aus. Deshalb bewahren sie (die Purpurschnecken) auch in den Reusen auf, bis sie sie gesammelt haben und Muße haben.

Früher hat man zusätzlich zu den Ködern keine Reusen hinabgelassen und befestigt, sodass es oft passierte, dass (die Schnecke) abfiel, nachdem sie schon hochgezogen worden war. Heutzutage befestigen sie (Reusen an den Ködern), damit (die Schnecke) nicht verloren geht, falls sie abfällt. Am ehesten fällt sie ab, wenn sie voll ist. Wenn sie leer ist, ist es schwer, sie (vom Köder) zu lösen.

Diese Begebenheiten sind also den Purpurschnecken eigen. Auf dieselbe Weise und zur selben Zeit wie die Purpurschnecken entstehen auch die Tritonshörner. Beide haben die Opercula an derselben Stelle, auch die übrigen mit gewundener Schale (Stromboden), alle von ihrer Entstehung an.

Sie fressen, indem sie die sogenannte Zunge unter dem Operculum hinausstrecken. Die Länge der Zunge, mit der die Purpurschnecke frisst und Muscheln und die Schale von ihresgleichen durchbohrt, beträgt mehr als einen Finger.

Die Purpurschnecke und das Tritonshorn sind beide langlebig. Die Purpurschnecke lebt nämlich etwa sechs Jahre und jedes Jahr ist das Wachstum an den Abständen im Schalengewinde sichtbar.
[...]

(Aristoteles: Historia animalium. Bd. 3: Buch V. Hrsg. v. Katharina Epstein, Berlin/Boston 2019, S. 18-20)
 
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