Ich habe einen Text bekommen und den soll ich mit dem participium coniuctum übersetzen.
Quidam pastor Romulum Remumque ab avunculo epositos invenit atque servavit.
Es wäre sehr nett, wenn mir jemand helfen könnte :)
Quidam pastor --> ein gewisser Hirte (Subjekt)
invenit et servavit --> hat gefunden und gerettet/fand und rettete (Prädikat)
Romulum Remumque ab avunculo epositos --> die vom Oheim/Onkel (mütterlicherseits) ausgesetzten Romulus und Remus (Objekt, erweitert durch das Participium coniunctum ‚Romulum Remumque epositos‘)
Das P.c. kann auch (etwas) umständlicher durch einen Relativsatz übersetzt werden --> ...fand und rettete R. + R., die von einem Onkel ausgesetzt worden waren.
P.S. Wo ist der eigene Übersetzungsversuch geblieben?
@Graeculum
Hin und wieder verbietet mir eine Art gefühlter Höflichkeit, mir unbekannte Personen zu einer ‚Blamage‘ zu verleiten; wohl wissend, dass mein Verhalten unpädagogisch und diesem Forum nicht angemessen ist.
Also: Nicht selten sind die uns angebotenen (und noch mehr die angeforderten) sogenannten ‚eigenen Übersetzungsvorschläge‘ von solch minimaler Güte, dass man nicht umhin kann, sie als ‚blamabel‘ zu bezeichnen. Um die dadurch von mir persönlich empfundene Peinlichkeit zu vermeiden, habe ich versucht, eine ‚erklärende Übersetzung‘ zu liefern in der Hoffnung, dass ‚semper aliquid haeret‘.
@rex,
natürlich sind die angebotenen Übersetzungsversuche mieß,
sonst würde ja nicht hier im Forum nachgefragt.
Oft scheitert eine „annehmbare“ Vorlage an einer
grammatikalischen Besonderheit, einer seltenen Vokabel,
bzw. einer unbekannten Form.
Wenn aber relativ einfache Sätze hingeklirrt werden,
dann drängt sich der Verdacht einer „Arbeitserleichterung“ auf.
Daher gibt es eben diese freiwillige Vereinbarung
unter den Stammnutzern, die hier schon seit Jahren schreiben,
zunächst einen wie auch immer gearteten eigenen Ü-Versuch anzubieten.
Darf man beim Zitieren Konstruktionen „mischen“?
Auch bei „sperare fore, ut“ müsste es doch „haereat“ lauten,oder?
Wo kann man die Regeln dafür nachschlagen?
O Bibule, das war recht fies,
das Rätseln um Dein Wörtchen ‚mieß‘.
In meinem guten ‚Dunden‘
hab´ ich es nicht gefunden.
Doch bei 'nem zweiten Blick
da fand ich ‚mies‘ zum Glück.
Und heiss fiel mir dann ein:
Zwei ‚Miesekatzen‘ sind ja dein,
und letztmalig beim Skaten
bist in die ‚Miesen‘ du geraten.
Nun hoff´ ich, dass Herr Bibulus
noch vor dieser Zeilen Schluss
nicht ‚miesepeterig‘ wird toben,
sondern 's Verseschmiedchen loben.