Es handelt sich um eine sog. Vokalschwächung, bei der ein auslautendes „i“ zu „e“ wird. Das erklärt den Nom. Sing. des Neutrums.
Dann heißt es noch: „Bei verschiedenen -ri-Stämmen ist [...] Mask. und Fem. geschieden durch die Endungen -er und -ris.“ (Rubenbauer/Hofmann 7. Aufl. 1963, S. 47/§ 44)
Danke, Graeculus! Für diejenigen, die keine alten Sprachen oder Sprachwissenschaft studiert haben und schon gar nicht für Schüler ist die Bezeichnung „i-Stämme“ nicht erklärbar. Man sollte dies für Lernende ohne dieses Hintergrundswissen verständlicher machen! Ein Postulat von paeda! ;-))