Vielleicht hat mancher hier Freude (na ja: die Texte befassen sich mit ernsten Themen) an zwei neu gedichteten Liedern (Hexameter), gesungen im Fado-Stil (die Videos haben deutsche Untertitel):
@Ailourofilos: Danke für den Hinweis! Kannst Du mir eine Quelle empfehlen, in der die klassische Aussprache beschrieben wird und woraus man das hergeleitet hat?
Allerdings sollen die Gedichte neulateinisch sein. Das Versmaß ergibt sich nicht durch die Abfolge langer und kurzer Silben, sondern durch die Abfolge betonter und unbetonter Silben. Auch Elisionen, wie in der klassischen Aussprache wohl üblich („de Appolline“ -> „d’Apolline“), habe ich nicht vorgesehen.
Danke für die Tips, das Buch von Allen muss ich mir mal zulegen.
Für die Aussprache in der heutigen neulateinischen Praxis gibts noch V.G.U. Scherr: „Handbuch der lateinischen Aussprache“, das in einer Neuauflage jetzt auch einen Abschnitt zur französischen Aussprache des Lateinischen hat (klingt zauberhaft bei Musik von Lully oder Charpentier).
Wie ist denn beim Neulatein die Konvention bei den Vokalen? Ich rutsche immer wieder aus Gewohnheit in die italienische Aussprache (z.B. „vidääätur“ statt „videeetur“), aber was ist da üblich? Lange Vokale geschlossen wie im Deutschen oder offen wie im italienischen?